Nexialismus ist nicht Holismus

In der deutschen Wikipedia kann man lesen:

Holismus (gr. ὅλος holos „ganz“), auch Ganzheitslehre, ist die Vorstellung, dass natürliche (gesellschaftliche, wirtschaftliche, physikalische, chemische, biologische, geistige, linguistische usw.) Systeme und ihre Eigenschaften als Ganzes und nicht als Zusammensetzung ihrer Teile zu betrachten sind. Der Holismus vertritt die Auffassung, dass ein System als Ganzes funktioniert und dies nicht vollständig aus dem Zusammenwirken aller seiner Einzelteile verstanden werden kann. Die entgegengesetzte Position hierzu ist der Reduktionismus beziehungsweise Atomismus, der versucht das zusammengesetzte System als Ergebnis der Elemente und ihrer Eigenschaften zu beschreiben. Hauptargument des Holismus gegen den Reduktionismus ist oftmals eine nicht vollständige Erklärbarkeit des Ganzen aus den Eigenschaften seiner Teile.

Dagegen behauptet der Nexialismus nichts über die Struktur der Realität, sondern sieht sich als vorurteilsfreies Konzept zur Problemlösung, das sich aller Ressourcen bedient. Die „Ganzheit“ des Nexialismus ist ein Postulat der Methodik, keine Aussage zur Ontologie.

Wesentlich ist im Nexialismus, dass nicht durch die Wahl des Netzes die Größe der (gefangenen) Fische festgelegt wird, sondern von der Methode her alle Ergebnisse möglich bleiben!

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