In memoriam Jacqueline Sfeir

Im Rahmen meiner Tätigkeit als Mitglied der Schulkommission des Großmagisteriums des Ritterordens vom heiligen Grab lernte ich 1999 Frau Prof. Dr. Jacqueline Sfeir kennen. Sie arbeitete als  Dean der pädagogischen Fakultät der katholischen Universität Bethlehem. Sie war eine unermüdliche Kämpferin für kinderfreundliche Erziehung und Förderung in motivierenden Kindergärten und unterstützte daher die Bemühungen des Ritterordens bei der Verbesserung der Kindergärten des Lateinischen Patriarchats.

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Aus einer Familie libanesischer Christen (Maroniten) stammend, erlebte sie am Beispiel ihres Vaters, der Zahnarzt in Jerusalem war, und auch selbst, das Elend der Palästinenser am eigenen Leib. Da ihr das Studium in ihrer Heimat verwehrt wurde, studierte sie dank ihrer noch immer vermögenden Familie in den USA, ohne dadurch zum Fan dieser Kultur zu werden. Die Emanzipation der Kinder, der Frauen, der Christen und der Palästinenser aus ihren beengten Verhältnissen war ihr erklärtes Ziel.

Leider verlor ich den Kontakt zu ihr nach dem Ende meiner Funktionen im Ritterorden. Erschüttert habe ich heute zufällig in der Wikipedia die Nachricht von ihrem Ableben am 5. April 2013 (im Alter von 56 Jahren) gelesen.

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